Sachsen

Modellprojekt Klimafit

eine Gruppe steht mit den kleinen Bäumen und Spaten bereit

Akteure des Gartennetzwerks "Tag der Parks und Gärten" pflanzen gespendete Bäume zur Aufforstung des durch Unwetter geschädigten Waldparks auf dem Kupferberg. Bild: Dresdner Heidebogen e.V.

Stand:

25.11.2010

Kontakt:

Regionaler Planungsverband "Oberes Elbtal/Osterzgebirge"
Meißner Straße 151a
01445 Radebeul
Regionaler Planungsverband "Oberes Elbtal/Osterzgebirge"
Telefon: 0351-40404701
Fax: 0351-40404740
E-Mail: post@rpv-oeoe.de

ELER-Förderung:

nein

Finanzierung:

Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Laufzeit:

01.06.2009 bis 03.2011

Themen:

  • Klimawandel
    • Anpassung an den Klimawandel

Förderperiode:

  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Im Kern des Projektes steht die Frage: Wie "fit" ist die Region für den Klimawandel und was müsste getan werden, um die Region an die sich vollziehende Klimaänderung anzupassen?

Ausgangssituation:

Der Dresdner Heidebogen und das Silbernen Erzgebirge sind Untersuchungsregionen im regionalen Planungsverband.

Zur Feststellung der Ausgangssituation werden verschieden Datengrundlagen, Szenarien und Projektionen herangezogen.

Des Weiteren gehören regionalplanerische Festlegungen, das integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) "Dresdner Heidebogen", die geplanten Projekte und Maßnahmen in den ILE-Regionen sowie das REGKLAM (Regionales Klimaanpassungsprogramm für die Modellregion Dresden) zu den bestehenden Instrumenten, die herangezogen werden und in die zukünftigen Ergebnisse einfließen.

Inhalt:

Der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal / Osterzgebirge untersucht in diesem Projekt, wie wirksam klimarelevante Festlegungen des Regionalplans sind und wie sie sich in der Praxis umsetzen lassen. Die Gebiete der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Dresdner Heidebogen und Silbernes Erzgebirge dienen dabei als näher zu untersuchende Modellregionen.

  1. Erarbeitung eines Analysekonzeptes (06/2009 – 07/2009)
  2. Befragung der regionalen Akteure (Gemeinden, Landnutzer) zur Umsetzung klimawandelrelevanter Festlegungen  des Regionalplanes (07/2009 – 12/2009)
  3. Vertiefende Untersuchungen in den ILE-Gebieten (01/2010 bis 12/2010)
  4. Ergebnisse (12/2010 bis 03/2011) Ergebnisintegration 

Ziele:

Entwicklung einer Raumentwicklungsstrategie zum Klimawandel, die konkrete Lösungsansätze für die konsequente Umsetzung bestehender formeller Instrumente aufzeigt und die Integration formeller und informeller Instrumente bei zunehmenden und neuen Flächenkonkurrenzen modellhaft aufzeigt.

Hauptgegenstand ist die Untersuchung der Umsetzbarkeit bestehender Instrumente des Regionalplans zum Thema Anpassung an den prognostizierten Klimawandel. Daneben soll die Ableitung von Handlungsbedarf sowohl für die Fortschreibung der bundesdeutschen Raumordnungspläne als auch für die Instrumente ihrer Umsetzung erfolgen. Hierbei stehen solche regionalplanerischen Instrumente im Vordergrund, die einen unmittelbaren Handlungsbedarf (Aktivitäten der Landnutzer) nach sich ziehen, also nicht rein restriktiv wirken. Im Projekt soll der ländliche Raum gebietsspezifisch in zwei naturräumlich unterschiedliche Teilregionen betrachtet werden.

Im Projektzeitraum finden vier regionale Workshops statt, zu denen der Projektstand vorgestellt und zu einzelnen Fragestellungen diskutiert wird.

Besonderheiten:

Durch das Projekt wurde die Einbeziehung aller Flächennutzer möglich (Land,-Forst-, Teichwirtschaft, Naturschutz)

Perspektiven:

Folgeprojekte sind geplant

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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