Bayern

Blühende Seenplatte

Stand:

01.11.2010

Kontakt:

LAG Chiemgauer Seenplatte
Römerstraße 10
83358 Seebruck
Dr. Inge Graichen (Projektträger)
E-Mail: inge.graichen@gmx.de

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

Die Gesamtfinanzierung teilen sich zu 60 % die 16 Mitgliedsgemeinden der LAG und zu 40 % Leader in ELER.

Laufzeit:

01.01.2010 - 31.12.2014

Themen:

  • Landschaft
    • Naturerbe

Förderperiode:

  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Im Gemeinschaftsprojekt "Die Chiemgauer-Seenplatte blüht auf" wollen alle 16 Mitgliedsgemeinden der LAG in den Jahren 2010 bis 2014 einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Strukturen in der Kulturlandschaft leisten.

Ausgangssituation:

Trotz einer noch guten Ausgangssituation im bayerischen Alpenvorland müssen wir einen Rückgang des Artenreichtums beklagen. Das Nahrungsangebot für heimische Tier- und Pflanzenarten wird geringer, vor allem für die Honigbiene als wichtigstem blütenbesuchenden Insekt. Wenn deren Bestäubungsleistungen nachlassen, sind langfristig viele Kulturpflanzen, wie etwa auch Obstbäume, gefährdet.

Inhalt:

Zentrale Bestandteile des Projekts sind Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung für Kinder und Erwachsene, um das Bewusstsein für die Bedeutung des Blütenreichtums der heimatlichen Landschaft zu schärfen. Modellhaft sollen die Anlage von Blühflächen an unterschiedlichen Standorten, die Schaffung neuer und die Pflege alter Streuobstbestände und die Verwertung des Obstes demonstriert und gefördert werden. 2010 wurde mit dem Schwerpunkt "Bienenwelt" gestartet. Dabei erhielt u.a. jeder ausgebildete Nachwuchs-Imker in der LAG unter dem Motto "Jedem Jungimker sein erstes Bienenvolk" eine Grundausstattung (Bienenkasten, Magazine) mit Starterpaket (Ausrüstung zur Betreuung eines Bienenvolkes) als Dauerleihgabe.

Ziele:

Neben der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung besteht ein besonderes Anliegen in der erlebnisorientierten Hinführung von Kindern und Jugendlichen an die Problemstellung, da unser Nachwuchs wesentlich die zukünftige Landschaft gestalten wird.

Besonderheiten:

Wichtige Kooperationspartner sind Kindergärten und Schulen, Imker und Gartenbauvereine.

Perspektiven:

Die anfängliche Skepsis weicht im Laufe der Zeit einer größer werdenden Mitwirkungsbereitschaft auch von privaten Akteuren. Daher sind eine Projektlaufzeit über mehrere Jahre und eine professionelle Begleitung wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Gelingen.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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