Bayern

Barrierefreier Zugang zum Obinger See

Stand:

01.11.2010

Kontakt:

Gemeinde Obing
Kienberger Straße 5
83119 Obing
Hans Thurner
Telefon: 08624-8986-13
E-Mail: rathaus@vg-obing.de

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

Die Finanzierung teilen sich der Projektträger zu 60 % und die Förderung Leader in ELER zu 40 %.

Laufzeit:

01.08.2009 bis 30.06.2011

Themen:

  • Tourismus und Freizeit
    • barrierefreier Tourismus

Förderperiode:

  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Im Rahmen der Gemeinschaftsidee eines barrierefreien Zugangs zu Erholungseinrichtungen wird am Obinger See ein Zugang errichtet, der auch Rollstuhlfahrern das Baden ermöglicht.

Ausgangssituation:

Mehr als ein Fünftel der deutschen Bevölkerung ist vorübergehend oder auf Dauer in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das sind nahezu 17 Millionen Menschen. Im Jahre 2007 wurde auf Initiative der Behindertenbeauftragten der Landkreise Rosenheim und Traunstein und der Projektgruppe "Barrierefreies Bauen – Kerngruppe Tourismus" und mit finanzieller Unterstützung der Mitgliedsgemeinden des Tourismusverbandes Chiemsee die Aktion "Tourismus für Alle" gestartet.

Inhalt:

Die Gemeinde Obing betreibt im Ortsteil Pfaffing am Obinger See ein großzügiges Strandbad, das einen weiten Einzugsbereich besitzt. Neben dem bestehenden Badesteg soll in unmittelbarer Nähe zur Wasserwachtstation eine Rampe gebaut werden, über die Rollstuhlfahrer, aber auch andere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen, in das Wasser gelangen können. Dabei fährt man mit dem Rollstuhl so weit über die sanft geneigte Rampe in den See, bis man vom gebremsten und geparkten Rollstuhl aus schwimmen kann.

Ziele:

Unsere Wertevorstellung wie auch formale gesetzliche Vorgaben sollen jedem Bürger ermöglichen, unabhängig von seinem Alter oder einer Behinderung, an Freizeit- und Urlaubsaktivitäten gleichberechtigt teilzunehmen.

Perspektiven:

Bei einem "Marktvolumen" der Zielgruppe von Reisenden mit Mobilitätseinschränkungen allein in Deutschland von 17 Millionen Menschen eröffnet sich – neben der unbestrittenen sozialen Verantwortung – auch eine interessante wirtschaftliche Perspektive für die Region.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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