Verein, GmbH und Co KG - steuerliche und rechtliche Vor- und Nachteile im LEADER-Kontext Schulung 8. bis 9. November 2001 in Fulda
[Programm als Download] [Bestellung von Seminarberichten]
Am Ende der Laufzeit von LEADER II und zur Vorbereitung auf LEADER+ beschäftigen sich viele Gruppen mit der Frage wie ihre Arbeit zukünftig ausgerichtet sein soll. Die der Zielsetzung und den jeweiligen Rahmenbedingungen entsprechende Organisationsform zu finden ist nicht immer einfach. Wir wollen mit dieser Schulung die Vor- und Nachteile der verschiedenen Organisationsformen im Regionalentwicklungskontext für non-profit wie für profitorientierte Organisationen beleuchten.
Dies betrifft privatrechtliche Zusammenschlüsse wie GmbH, Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Stiftung und Verein aber auch Organisationsformen im Rahmen öffentlicher Träger wie z.B. Zweckverbände. Hier wird ein Überblick über die wichtigsten Ertragssteuern sowie die Umsatzsteuer gegeben. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem für LEADER-Gruppen wichtigen Themengebiet der Gemeinnützigkeit liegen.
Außerdem wurden der Gründungsaufwand, die Handlungsspielräume, sowie die aus der jeweiligen Rechtsform resultierenden rechtlichen Konsequenzen diskutiert.
LEADER+: Konzeption, Umsetzung, Durchführung (Open Space Konferenz) 18. bis 20. September 2001 in Weimar
[Programm als Download] [Bestellung von Seminarberichten]
Mit dieser Veranstaltung sollte noch mehr Transparenz in die Vorbereitungs- und Startphase für LEADER+ gebracht werden. Wie im Titel bereits angedeutet, sollten die Bereiche von der Konzeption der Landesprogramme über die Strukturen für deren Umsetzung bis zu den Modalitäten für die Durchführung angesprochen werden.
Die Ziele der Veranstaltung waren,
-
Akteursgruppen bundesweit innerhalb ihrer Arbeitsfelder in Kontakt zu bringen und den Austausch zu fördern,
-
Akteure über alle Arbeitsfelder auch auf Landesebene in Kontakt zu bringen und so Zuständigkeiten und Abläufe zu klären.
Die Methode Open Space als Beteiligungsveranstaltung lebt dabei von den Teilnehmern selbst. Die Methode wurde aus der Erfahrung entwickelt, dass bei Veranstaltungen häufig die interessantesten Dinge außerhalb der eigentlichen Tagesordnung besprochen werden.
Open Space bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit zu einem Leitthema - in unserem Fall LEADER+: Konzeption, Umsetzung, Durchführung - selbst die Initiative zu ergreifen. Das bedeutet, Themen vorzuschlagen und in Arbeitsgruppen zu bearbeiten. Die Wahl der Themen und Gesprächspartner ist im gegebenen Rahmen völlig frei. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden direkt vor Ort zusammengestellt.
Warum scheitern Projekte - und was kann man dagegen tun? (Workshop) 12. und 13. Juni 2001 in Fulda
[Programm als Download] [Bestellung von Seminarberichten]
Die Erfahrung aus LEADER II zeigt, dass die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) nicht nur Projekte in der Entstehungsphase unterstützen, sondern dass häufig ein begleitendes Projektmanagement für Projektträger nötig ist. Deshalb ist ein strukturiertes Vorgehen bei der Projektbewertung im Vorfeld wichtig: Was sind Grundvoraussetzungen bei der Projektkonzeption? Was zeichnet eine kompetente Beratung während der Projektumsetzung aus? Was sind die Ursachen für Fehlentwicklungen? Wie kann man gegensteuern? Und dies am besten, bevor das Projekt gescheitert ist und ohne als LAG-Manager selbst Projekt-Manager zu werden. Hier müssen sich LAG-Manager klar abgrenzen und innerhalb der LAG Steuerinstrumente entwickelt werden.
In diesem Kontext wurden typische Fehler bei der Projektanbahnung, -bewertung und -begleitung aus Sicht von vier LAGs in Zusammenarbeit mit den Evaluatoren aus den entsprechenden Bundesländern herausarbeiten und Konsequenzen für das eigene Handeln beleuchten. Gegen Ende des Workshops wurden passende Instrumente zur Qualitätssicherung von Entscheidungsprozessen im Projektkontext und über Erfolgskriterien für die LAG-Arbeit diskutiert.
LAG-Aufbau und Kooperation zur Umsetzung von Entwicklungskonzepten (Schulung) 23. - 26. April 2001 in Paderborn
[Programm als Download] [Bestellung von Seminarberichten]
Im Rahmen dieser Schulung sollten die Aufgaben des Regionalmanagers verdeutlicht und Handlungsunterstützung beim Organisationsaufbau und der Umsetzung von Regionalen Entwicklungskonzepten (REK) gegeben werden. Ziel war es, die notwendigen Schritte in der Umsetzung des REK effektiver zu gestalten.
In vier verschiedenen Modulen wurden folgende Themenstellungen bearbeitet:
- die Organisationsentwicklung
- das Projektmanagement
- die Beratung von Gruppen und Projektträgern
- die Kommunikation in der Region
Neben der Vermittlung von fachlichem Know-how wurden an Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer in Kleingruppen verschiedene Aufgabenstellungen bearbeitet und Lösungsansätze entwickelt.
Beteiligen und Kooperieren - Moderationstechniken für mobilisierende Veranstaltungen (Workshop) 7. - 8. Februar 2001 in Weimar
[Beiträge im Web!] [zum Programm] [Bestellung von Seminarberichten]
Ziel des Workshops war es, einen Überblick über neue Beteiligungsansätze und entsprechende Moderationsmethoden von Arbeitskreisen und größeren Gruppen zu bekommen. Die Veranstaltung sollte helfen, die jeweiligen Vor- und Nachteile zu erkennen und damit einschätzen zu können, welcher Ansatz für die jeweilige Gruppen- und Problemkonstellation der Richtige ist. Die Methoden wurden dazu inhaltlich erläutert, aber auch durchgespielt. Die Teilnehmer sollten in die Lage versetzt werden, bei einer ähnlichen Moderation unterstützen zu können.
Nötige Strukturen oder Methoden, die helfen Veranstaltungsergebnisse der Arbeitsgruppen aufzuarbeiten oder die Gruppenbildungsprozesse zu kanalisieren wurden geklärt, die Rolle des Moderators in diesem Kontext diskutiert. Dies auch mit dem Ziel, zukünftige Mitstreiter in die LAG-Arbeit einzubinden, wobei die (potenziellen) LAG-Manager Herr des Prozesses, den sie angestoßen haben, bleiben sollen.
Internationale Grüne Woche 2001 19. bis 28. Januar 2001 in Berlin
Auf der Internationalen Grünen Woche 2001 war die Deutsche Vernetzungsstelle am Stand des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zu Gast und präsentierte vier LEADER-Projekte und die Vernetzungsarbeit.
[zu den geplanten Veranstaltungen]
Seitenanfang
|