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Im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ wurden in den Jahren 2000 - 2004, in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), in sechs Modellregionen Erfolgsfaktoren für die Kooperation von Landnutzung und Naturschutz im Sinne einer nachhaltigen integrierten Regionalentwicklung untersucht.
Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (F&E) war als Aktionsforschungsprojekt konzipiert und beinhaltet zwei Arbeitsschwerpunkte:
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das vom BfN geförderte Projekt "Entwicklung eines Beratungs- und Managementmodells zur Integration von Naturschutzaspekten in Prozesse einer nachhaltigen Regionalentwicklung". Dieses vom nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH durchgeführte Teilprojekt (Beratungsanteil) beinhaltete die konkrete Beratung von sechs Modellregionen bezüglich der Erfolgsfaktoren sowie die Entwicklung eines übertragbaren Managementmodells. Laufzeit: November 2000 bis Dezember 2002.
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das vom BMVEL geförderte Projekt "Politikwissenschaftliche Begleitanalyse von Prozessen nachhaltiger Regionalentwicklung in sechs LEADER-Regionen". Das Institut für Forstpolitik und Naturschutz der Universität Göttingen war mit der Durchführung dieses Teilprojektes (Forschungsanteil) betraut. Mit einer begleitenden Evaluierung wurden Erfolgsfaktoren bzw. Hindernisse beim Aufbau und Erhalten der Kooperation zwischen den Akteuren aus Landwirtschaft, Handwerk, Handel, Tourismus etc. und Naturschutz in den sechs Modellregionen untersucht. Laufzeit: Mai 2001 bis April 2004.
[>> Darstellung von Arbeitsschwerpunkt 2] [Kriterien für eine erfolgreiche nachhaltige Regionalentwicklung, Vortrag von Michael Böcher, pdf-Datei 57 KB]
Die Besonderheit der Aktionsforschung ist es, Forschungserkenntnisse aus der Begleitung und Beratung realer Prozesse - in diesem Fall der ländlichen Entwicklung - zu gewinnen. Beide (Teil-) Projekte kooperierten deshalb bei der Durchführung eng miteinander. Die Analyse der laufenden Prozesse aus dem Forschungsanteil ermöglichte es, theoretisch-fundierte Hinweise für den Beratungsanteil zu liefern. Der Beratungsansatz konnte so bereits im Prozess optimiert werden und später für andere Regionen nutzbar gestaltet werden.
Untersuchungsgegenstand des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens waren die folgenden, sechs Modellregionen:
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Rügen (Mecklenburg-Vorpommern),
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Isenhagener Land (Niedersachsen),
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Uckermärkische Seen (Brandenburg),
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Dübener Heide (Sachsen-Anhalt und Sachsen),
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Thüringer Wald (Thüringen) und
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Südlicher Steigerwald (Bayern).
Um Beratungsinhalte und Ergebnisse dieses Projektes auch den Akteuren anderer LEADER-Regionen zugänglich zu machen, veröffentlichte die Deutsche Vernetzungsstelle LEADER+ in Absprache mit dem BMVEL und dem BfN an dieser Stelle Inhalte aus der laufenden Arbeit. Zunächst werden hier kontinuierlich die Protokolle der vom nova-Institut durchgeführten Workshops mit den LEADER-Managern aus den Modellregionen ins Netz gestellt.
Ansprechpartner bei nova sind: Dirk Schubert (Tel.: 02 28 - 5 38 84 38, E-Mail: dirk.schubert@nova-institut.de) und
Ansprechpartner im Institut für Forstpolitik und Naturschutz sind Michael Böcher (Tel.: 0 55 1 - 39 19 393 oder 0 64 41 - 66 96 33, E-Mail: michael.boecher@t-online.de).
Erfolgreiche integrative Regionalentwicklung: Entwurf einer Bewertungsmethode für die Praxis:
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